M. Sc. Karolina Friese

Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Porträt einer Person mit zurückgebundenem dunklem Haar, frontal fotografiert vor neutral grauem Hintergrund, in schwarzer Kleidung und mit kleinen Ohrringen.

In der Tiefe des Winters erfuhr ich schießlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.

Prüfet alles, das Gute behaltet.

Über die Referentin

Karolina Friese, M. Sc. Psychologin, ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin (kognitive Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose und Hypnotherapie M.E.G.) und Yin-Yoga-Lehrerin mit eigener Praxis in Ratingen und spezialisiert auf körperorientierte Emotions- und Selbstregulation.
Neben ihrer klinischen Tätigkeit in der ambulanten Psychotherapie ist Karolina Friese als Dozentin an renommierten Aus- und Weiterbildungsinstituten tätig, unter anderem an der Heinrich-Heine-Universität, der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie, der Milton Erickson Gesellschaft, der Deutschen Psychologenakademie sowie an psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. Ihre Lehrschwerpunkte liegen auf (körper-)achtsamkeitsbasierten Verfahren, Embodiment sowie körperorientierter Emotionsregulation.

Über ihre Ausrichtung

Die therapeutische und berufliche Ausrichtung von Karolina Friese basiert auf einem ganzheitlichen Verständnis psychischer Gesundheit, bei dem Körper, Nervensystem, Emotionen und kognitive Prozesse als eng miteinander verbunden betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht ein integrativer Ansatz aus Body-Mind-Psychologie, Embodiment und nervensystemorientierter Selbstregulation.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie sich chronischer Stress, emotionale Belastungen und dysfunktionale Muster im Nervensystem und im Körper manifestieren und wie Menschen lernen können, wieder in einen Zustand innerer Sicherheit, Selbstverbundenheit und psychischer Flexibilität zu gelangen. Dabei wird die Bedeutung körperbezogener Prozesse für emotionale Regulation, Selbstwahrnehmung und zwischenmenschliche Beziehungen hervorgehoben.

Die Arbeit verbindet psychotherapeutische, körperorientierte und achtsamkeitsbasierte Methoden mit aktuellen Erkenntnissen aus der Neurobiologie, Stressforschung und Embodimentforschung. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Selbstregulationsfähigkeit zu stärken, ein besseres Verständnis für die eigenen körperlichen und emotionalen Reaktionen zu entwickeln sowie langfristig einen selbstfürsorglichen und stabilisierenden Umgang mit Belastungen aufzubauen.