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Hoher, runder Gebäudeturm, der vollständig aus vertikal verlaufenden, farbigen Streifen besteht, vor klarem blauem Himmel. Die bunten Linien wirken wie dicht nebeneinander angeordnete Farbtafeln und erzeugen einen dynamischen, modernen Eindruck.

Emotionsverarbeitung neu denken: Wie Bindungsmuster der Schlüssel zu tieferem Verständnis werden

Emotionsverarbeitung spielt in Beratung, Therapie und Coaching eine zentrale Rolle. Viele Herausforderungen, die Klient:innen im Alltag oder in akuten Belastungssituationen zeigen, lassen sich besser verstehen, wenn man die zugrunde liegenden emotionalen Prozesse berücksichtigt. Dabei geht es nicht nur darum, wie Emotionen erlebt und ausgedrückt werden, sondern auch darum, wie sie reguliert, wahrgenommen und zwischen Menschen vermittelt werden.
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Hände die Notizbuch und Bleistift halten

KI als Unterstützung im Selbstcoaching

Wie digitale Sparringspartner Reflexion und persönliche Entwicklung begleiten können. | Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags. Wir nutzen sie, um Texte zu formulieren, Informationen zu ordnen oder Ideen zu entwickeln. Doch zunehmend taucht eine andere Frage auf: Kann KI auch bei persönlicher Entwicklung und Selbstreflexion unterstützen?
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Foto einer mit Tropfen bedeckten Glasscheibe vor einem unscharfen, verschiedenfarbig beleuchtenden Hintergrund.

Anhaltende Körperbeschwerden neu verstehen

Warum funktionelle Symptome eine zentrale Herausforderung moderner Medizin sind. | Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Luftnot, Herzstolpern oder Verdauungsbeschwerden gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen medizinische Hilfe suchen. In einem beträchtlichen Teil dieser Fälle lassen sich jedoch auch bei sorgfältiger Diagnostik keine krankhaften organischen Veränderungen finden, die die Beschwerden ausreichend erklären. Für die Betroffenen ist das häufig ebenso verunsichernd wie für die Behandler:innen – und für die Medizin insgesamt stellt dieses Phänomen eine große, oft unterschätzte Herausforderung dar.
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Himmel mit rosafarbenen Wolken und einem Vogelschwarm

Hypnotherapeutische Wege aus der Angst

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen; internationale und deutsche Erhebungen weisen hohe Lebenszeit- und 12-Monatsprävalenzen aus. Für viele Betroffene bleiben nach Standardverfahren weiterhin Symptome bestehen – genau hier eröffnet die Hypnotherapie neue, praxisnahe Zugänge. Das PlanetPsy-Webinar „Ängste hypnotherapeutisch behandeln“ mit Dr. Cornelie C. Schweizer zeigt, wie Sie hypnotherapeutische Techniken zielgerichtet in die Behandlung integrieren und Angst von einer Belastung in eine funktionale Ressource transformieren.
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Rauchender Vulkan, im Hintergrund ist ein mittelblauer Sternenhimmel zu sehen

Wenn es knallt: Neurobiologische Hintergründe und Strategien für den Umgang mit Emotionen

Ob in Therapie, Beratung, Pflege oder Führung: Starke Emotionen prägen Gespräche, beeinflussen Entscheidungen und können Beziehungen belasten – oder vertiefen. Wut, Trauer, Angst oder Verzweiflung sind keine Störfaktoren, sondern Signale für unerfüllte Bedürfnisse. Wer diese Signale erkennt und angemessen reagiert, schafft Sicherheit, Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten.
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Ein Stapel kleiner Polaroid-Fotos liegt auf einem Holztisch. Die Bilder zeigen verschiedene Motive wie Häuser, Pflanzen und Landschaften.

Warum es sich lohnt, die eigene Biografie zu erzählen

Unser Leben ist der Stoff, aus dem wir geworden sind, wer wir heute sind. Doch wie können wir über die eigene Vergangenheit nachdenken, ohne in Grübelei oder Selbstvorwürfe zu verfallen? Der Auszug aus Claas Triebels Buch „Das bin ich. Das kann ich. Das will ich.“ zeigt, warum biografisches Erzählen nicht nur sinnvoll, sondern heilsam sein kann – und wie es gelingt, den roten Faden im eigenen Leben zu erkennen. Erfahren Sie, wie Sie durch bewusstes Erinnern Selbstverstehen fördern, Entscheidungen besser einordnen und ein Gefühl von Kontinuität entwickeln.
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Mehrere zerbrochene Gipsmasken liegen auf einer gelben Oberfläche, die Fragmente zeigen Gesichter mit feinen Rissen und Bruchstellen.

Bin ich Fake, Albert Einstein – oder beides?

Viele Personen können die Gedanken gut nachempfinden: „Bin ich wirklich gut genug? Ich hätte noch viel besser sein können!“ oder „Was, wenn alle merken, dass ich gar nicht so gut bin, wie die anderen denken?“. Beim Hochstapler-Phänomen (auch Impostor-Syndrom genannt) geht es um die Sorge, nicht kompetent genug zu sein, obwohl man offensichtlich erfolgreich ist. „Da hatte ich einfach Glück!“ oder „Na ja, dass es so gut gelaufen ist, ist dem Zufall geschuldet!“ sind mögliche Erklärungen für Erfolge. Sogar Albert Einstein, als ein Genie der Wissenschaft, litt an Selbstzweifeln und wird im Zusammenhang mit dem heutigen Impostor-Konzept genannt. Ein Beitrag von Kathrin Schütz.
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Zwei Personen sitzen eng nebeneinander. Eine Person trägt ein weißes Shirt und blaue Jeans, die andere ein dunkelgraues Shirt. Die Person im weißen Shirt hält mit beiden Händen den Arm der anderen Person. Ein Ring ist sichtbar

Mit dem Ask!-Modell aus der Streitspirale: Wie Paare wieder zueinander finden

Wenn Paare sich immer wieder in denselben Konflikten verlieren, entsteht oft ein Gefühl von Ausweglosigkeit. Nadine und Leopold, seit 20 Jahren verheiratet, kennen diesen Teufelskreis nur zu gut: laute Wut trifft auf kühlen Rückzug – ein destruktiver Paartanz, der beide erschöpft und verletzt. Das Ask!-Modell für Paare bietet hier einen innovativen und zugleich einfühlsamen Ansatz, um solche Muster sichtbar zu machen und gemeinsam zu verändern.
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Nahaufnahme einer Kinderhand, die eine hölzerne Zaunlatte berührt. Der Zaun besteht aus horizontalen Planken mit sichtbarer Maserung und stellenweise abblätternder Farbe. Der Hintergrund ist unscharf.

PTBS bei Kindern & Jugendlichen: Was wir übersehen, wenn wir nur auf Symptome schauen

In der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen begegnen wir immer wieder Symptomen, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen: Wutausbrüche, Rückzug, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, dissoziative Zustände oder scheinbar grundlose Ängste. Was viele dieser Phänomene verbindet, ist ihre Wurzel in traumatischen Erfahrungen – und die Tatsache, dass sie oft nicht als solche erkannt werden. Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) tritt bei Minderjährigen etwa gleich häufig auf wie ADHS, wird jedoch deutlich seltener diagnostiziert. Dabei sind die Folgen gravierend: unbehandelte Traumata können die gesamte Entwicklung beeinträchtigen, das Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen erhöhen und sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige, bedarfsgerechte und traumafokussierte Behandlung.
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Blauer Himmel mit vereinzelten weißen Wolken, durch die Sonnenstrahlen hindurchscheinen und ein strahlendes Lichtspiel erzeugen.

Innere Bilder als Kraftquelle: Wie Imagination traumatisierten Menschen hilft

Wie gelingt es Menschen, trotz schwerer traumatischer Erfahrungen wieder Halt zu finden? Die Antwort liegt oft in einer erstaunlich einfachen, aber tief wirksamen Ressource: der inneren Vorstellungskraft. In ihrem Buch beschreibt Dr. Alice Romanus-Ludewig eindrucksvoll, wie Imaginationsübungen wie der „Innere Tresor“ helfen können, belastende Erinnerungen zu ordnen und Selbstwirksamkeit zu stärken. Ein Auszug aus ihrem Werk zeigt, wie diese Übungen funktionieren – und warum sie in der Traumatherapie so bedeutsam sind.
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