Klett-Cotta-Redaktion

Die Klett-Cotta-Redaktion auf PlanetPsy besteht aus Mitarbeiterinnen des Fachverlags Klett-Cotta.

Das Programm von Klett-Cotta Psychologie umfasst eine beachtliche Bandbreite an Themen, Therapieansätzen und -methoden aus dem Bereich der Psychotherapie. Autor:innen sind renommierte Expert:innen ihres jeweiligen Fachgebiets wie beispielsweise:

  • Luise Reddemann,
  • Karl Heinz Brisch,
  • Ulrich Schultz-Venrath,
  • Sebastian Euler,
  • Friederike Potreck,
  • Andrea Brackmann
  • und viele mehr.
Illustration mit überlappenden, farbigen Silhouetten mehrerer menschlicher Profile, die Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven symbolisieren.

KI in der psychosozialen Beratung: Potenziale nutzen – Verantwortung bewahren

Künstliche Intelligenz ist in der psychosozialen Beratung angekommen – und verändert bereits heute spürbar die Praxis. Spätestens mit der Verbreitung generativer Sprachmodelle ist KI nicht mehr nur technisches Werkzeug, sondern wird zunehmend als dialogischer „Partner“ genutzt: zur Strukturierung von Gedanken, zur Reflexion schwieriger Situationen und zur Unterstützung im Beratungsalltag. Für therapeutisch und beratend tätige Fachpersonen ergibt sich daraus ein zentrales Spannungsfeld: Wie lässt sich diese Technologie fachlich fundiert einsetzen, ohne die Qualität der Beziehung und die professionelle Verantwortung zu unterminieren?
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Holzbank im Grünen

Innere Leere verstehen: Ein oft übersehener Schlüssel in der therapeutischen Praxis

Innere Leere gehört zu den häufigsten, zugleich aber am wenigsten benannten Phänomenen in der therapeutischen Arbeit. Hinter diffusen Gefühlen von Einsamkeit, Unbehagen oder Erschöpfung verbergen sich oft tiefgreifende Beziehungserfahrungen, die unbewusst wirken. Dieser Beitrag zeigt, wie Leere entsteht, wie sie sich äußert – und warum ihr Verständnis für die Praxis entscheidend ist.
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erson blickt mit einem Auge durch einen schmalen Türspalt in einem hellen Innenraum.

Selbstwert und Emotionen – wozu Scham, Neid und Verachtung hilfreich sind

Ein Beitrag von Bettina Tittel. | Ist unser Selbstwert stabil, bemessen wir unseren eigenen Wert unabhängig von inneren und äußeren Umständen – ein instabiler Selbstwert hingegen bringt unser Selbstbild in bestimmten Kontexten ins Wanken. Hier können unangenehme Emotionen wertvolle Hinweise geben.
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Halb geöffnete, türkisfarbene Holztür mit Türgriff, durch den Spalt ist ein unscharfer grüner Außenbereich zu sehen.

Selbstwert und Glaubenssätze – Wie sie den eigenen Wert blockieren oder fördern können

Ein Beitrag von Bettina Tittel. | Ein stabiler und gesunder Selbstwert gilt als wichtiger Faktor für mentale und emotionale Gesundheit. Aber nicht selten stehen uns hier blockierende Glaubenssätze im Weg, die mit guten Tools und kompetenter Begleitung zu echten Boostern werden können.
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Ansicht einer Frau, die sich durch einen Handspiegel ansieht.

Selbstwert – Praktische Ansätze zur Stärkung des persönlichen Selbstwertgefühls

Ein Beitrag von Bettina Tittel. | Ein gesunder Selbstwert gilt als zentraler Faktor für Wohlbefinden, psychische Gesundheit sowie privaten und beruflichen Erfolg. Ist er übersteigert, spricht man von Arroganz oder sogar Narzissmus. Viele Menschen leiden jedoch unter einem zu niedrigen Selbstwertgefühl – sie trauen sich nichts zu, neigen zu „Aufschieberitis“, persönlichem Rückzug oder dem ...
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Eine zusammengerollte, grüne Yogamatte.

Traumasensibles Yoga (TSY): Wie Körperwahrnehmung den Weg zu Sicherheit, Präsenz und Selbstregulation öffnet

Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren, die sich nicht allein über kognitives Verstehen erreichen lassen. Viele Betroffene berichten, dass sie sich zwar »im Kopf« erklären können, warum sie so reagieren, jedoch dennoch das Gefühl verlieren, im eigenen Körper zu Hause zu sein. Genau hier setzt das Traumasensible Yoga (TSY) an – ein Ansatz, der Körperwahrnehmung, Präsenz und Selbstregulation systematisch in den Mittelpunkt stellt und die Erkenntnisse aus dem Yoga mit den neurowissenschaftlichen Grundlagen des Autonomen Nervensystems verbindet.
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Foto einer mit Tropfen bedeckten Glasscheibe vor einem unscharfen, verschiedenfarbig beleuchtenden Hintergrund.

Anhaltende Körperbeschwerden neu verstehen

Warum funktionelle Symptome eine zentrale Herausforderung moderner Medizin sind. | Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Luftnot, Herzstolpern oder Verdauungsbeschwerden gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen medizinische Hilfe suchen. In einem beträchtlichen Teil dieser Fälle lassen sich jedoch auch bei sorgfältiger Diagnostik keine krankhaften organischen Veränderungen finden, die die Beschwerden ausreichend erklären. Für die Betroffenen ist das häufig ebenso verunsichernd wie für die Behandler:innen – und für die Medizin insgesamt stellt dieses Phänomen eine große, oft unterschätzte Herausforderung dar.
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Ein Stapel kleiner Polaroid-Fotos liegt auf einem Holztisch. Die Bilder zeigen verschiedene Motive wie Häuser, Pflanzen und Landschaften.

Warum es sich lohnt, die eigene Biografie zu erzählen

Unser Leben ist der Stoff, aus dem wir geworden sind, wer wir heute sind. Doch wie können wir über die eigene Vergangenheit nachdenken, ohne in Grübelei oder Selbstvorwürfe zu verfallen? Der Auszug aus Claas Triebels Buch „Das bin ich. Das kann ich. Das will ich.“ zeigt, warum biografisches Erzählen nicht nur sinnvoll, sondern heilsam sein kann – und wie es gelingt, den roten Faden im eigenen Leben zu erkennen. Erfahren Sie, wie Sie durch bewusstes Erinnern Selbstverstehen fördern, Entscheidungen besser einordnen und ein Gefühl von Kontinuität entwickeln.
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Zwei Personen sitzen eng nebeneinander. Eine Person trägt ein weißes Shirt und blaue Jeans, die andere ein dunkelgraues Shirt. Die Person im weißen Shirt hält mit beiden Händen den Arm der anderen Person. Ein Ring ist sichtbar

Mit dem Ask!-Modell aus der Streitspirale: Wie Paare wieder zueinander finden

Wenn Paare sich immer wieder in denselben Konflikten verlieren, entsteht oft ein Gefühl von Ausweglosigkeit. Nadine und Leopold, seit 20 Jahren verheiratet, kennen diesen Teufelskreis nur zu gut: laute Wut trifft auf kühlen Rückzug – ein destruktiver Paartanz, der beide erschöpft und verletzt. Das Ask!-Modell für Paare bietet hier einen innovativen und zugleich einfühlsamen Ansatz, um solche Muster sichtbar zu machen und gemeinsam zu verändern.
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Nahaufnahme eines menschlichen Auges mit grünlich-brauner Iris, sichtbaren Wimpern, Augenbraue und detaillierter Hautstruktur.

EMDR-Intensivtherapie: Wenn Zeit Tiefe braucht – Einblicke in ein hochwirksames Setting

In der psychotherapeutischen Arbeit mit komplex traumatisierten Menschen stoßen konventionelle Settings oft an ihre Grenzen. Die EMDR-Intensivtherapie, wie sie von Susanne Altmeyer in ihrer klinischen Praxis entwickelt und beschrieben wurde, eröffnet hier neue Perspektiven. Sie verbindet strukturierte Traumaverarbeitung mit systemischer Haltung, hypnotherapeutischen Elementen und einem tiefen Verständnis für die innere Erlebniswelt der Patient:innen. Für Fachpersonen aus Psychologie, Coaching und Beratung lohnt sich ein genauer Blick auf diese Methode – nicht nur wegen ihrer Effektivität, sondern auch wegen ihres Potenzials, therapeutische Prozesse neu zu denken.
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